Kinder in Bewegung

Info des Landes NRW zur Einführung des "Lolli"- Tests vom 31.05.21

Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen  
 
Einführung von sogenannten „Lolli“-Tests zur Eigenanwendung - Aktualisierung
 
Seit April finden wochenweise Auslieferungen von Antigen-Schnelltests für die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegepersonen und Kinder statt.
Hierüber haben wir regelmäßig informiert.
 
Parallel haben wir geprüft, ob neben den Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests), die einen Abstrich des vorderen Nasenbereichs erfordern, auch kindgerechtere Selbsttests erhältlich sind. Als besonders kindgerecht gelten die sogenannten „Lolli“Tests, die mittels eines Tupfers und einer Speichelprobe durchgeführt werden. Einige Produkte sind inzwischen als Selbsttests zugelassen worden. Wir haben uns deshalb entschieden, die bisherigen Selbsttests durch solche Tests zur Eigenanwendung zu ersetzen.
 
Wir werden in dieser Woche mit der Auslieferung der Tests beginnen. Es handelt sich um Tests der Firma „Shenzhen Watmind Medical“ mit der Bezeichnung „SARS-CoV 2 Antigen Schnelltest zur Eigenanwendung (kolloidales Gold)“.
 
Hinweise zur Anwendung
Die Probenentnahme erfolgt über eine Speichelprobe, bei der der sterile Einmaltupfer für mindestens 10 Sekunden  unter der Zunge mindestens 5 Mal gedreht und vollständig mit Speichel getränkt wird. Beachten Sie hierbei bitte, dass 30 Minuten vor der Entnahme der Probe nichts gegessen und nichts getrunken werden sollte. Genaue Hinweise zur Anwendung entnehmen Sie bitte der als Anlage beigefügten Gebrauchsanweisung.
 
Der Hersteller der Tests hat bereits Übersetzungen in verschiedenen anderen Sprachen auf seiner Homepage veröffentlicht und weitere Sprachen werden voraussichtlich im Laufe der Woche folgen. Die Übersetzungen können unter diesem Link   www.medical-schreiner.de/logistik.php abgerufen werden.
 
Das MKFFI wird in Kürze ein Video auf seiner Webseite einstellen, das Kindern und Eltern die Anwendung des Tests zeigt und erklärt. Dieses Video bietet eine erste kinderbezogene Orientierung für den Gebrauch des Tests. Das Video wird zudem auf den social media-Kanälen des Ministeriums, Facebook und Instagram, verbreitet.
 
Wie bei den bisherigen Selbsttests gilt auch bei diesem, dass der Test bei der Anwendung bei Kindern nur durch die Eltern durchgeführt werden kann.  
 
Mit der Einführung dieser Tests gelten weiterhin die in der Offiziellen Information vom 08. April 2021 veröffentlichten Rahmenbedingungen. Die Anwendung der Selbsttests erfolgt weiterhin auf freiwilliger Basis. Kinder werden zu Hause von den Eltern getestet. Die Vorlage eines Testergebnisses ist für die Aufnahme der Beschäftigung bzw. für die Wahrnehmung des Betreuungsangebotes keine Voraussetzung.
 
Bitte nutzen Sie die Möglichkeiten der Testungen als Beitrag zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens und zur Aufrechterhaltung des Betriebs Ihrer Kindertageseinrichtung und Ihrer Kindertagespflegestelle.  
 
 
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Info Familienzentrum - Kurs Babymassage

Babymassage bedeutet ungeteilte Aufmerksamkeit für dich und dein Baby. Im Gegensatz zur intuitiven Berührung erlebt dein Baby diese Berührung bewusster und sie kann gezielter genutzt werden. Die Babymassage kann eine gute Strategie sein, um dein Baby schnell zu beruhigen oder den Druck des Alltags zu verringern. Außerdem kann es bei deinem Baby Bauchschmerzen lindern und Blockaden lösen.

In meinem Kurs zeige ich dir verschiedene Ebenen der Berührung und ihr erlernt Schritt für Schritt die Babymassage, angelehnt an Leboyer.Der Kurs eignet sich für Babys zwischen 4-24 Wochen.

Start: Montag, 14.06.21 , Um 15 Uhr – 6 Termine á 60 min

Anmeldung hier im Familienzentrum Sonnenblume oder unter der unten genannten Mobilnummer, die Teilnahme ist auf 6 Personen begrenzt.

Selbstverständlich halten wir den nötigen Mindestabstand zueinander ein.
Bitte bringt ein bis zwei Handtücher mit, Wickelunterlagen und ein Öl (empfehlenswert wäre einfach ein Pflanzen- oder Mandelöl). Für euch bitte bequeme und dünne Kleidung, da wir ggf. den Raum noch etwas aufheizen.
Ich freue mich auf euch!

"Geborgen - Aufwachsen"

Lisa Hermey

phone: 01573-4592400

Neue Informationen zum Regelbetrieb in der Kita

An die                                                                                    

Eltern und Familien

mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege

in Nordrhein-Westfalen 


Regelbetrieb ab 7. Juni 2021

 

Liebe Eltern,

 

die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen waren und sind für uns alle, für die gesamte Gesellschaft, eine enorme Belastung. Eine Belastung für jeden Einzelnen, aber auch und vor allem für die Kinder und ihre Familien.

Eine „unbeschwerte Kindheit“, wie Eltern sie sich für ihre Kinder wünschen, war in dem vergangenen Jahr kaum möglich. Sich mit anderen Kindern und Familien zum Spielen zu treffen, Angebote wie zum Beispiel Kinderturnen, Schwimmen, Musizieren waren nur sehr eingeschränkt und über lange Strecken gar nicht möglich. Mir als Familienminister ist bewusst, dass die Pandemie Sie als Eltern und als Familie vielfach an ihre Belastungsgrenzen gebracht hat.

Wir haben Ihnen viel zugemutet. Für Ihre Geduld bin ich dankbar. Mein Dank gilt neben Ihnen auch den Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, die durch ihren Einsatz ermöglicht haben, dass wir für diejenigen, die zwingend darauf angewiesen waren die Einrichtungen offenhalten konnten. Hierfür verdienen Sie unsere ganz besondere Wertschätzung.

Aufgrund unterschiedlicher Faktoren, insbesondere dem steigenden Impffortschritt, hat sich das Infektionsgeschehen positiv entwickelt. Das bedeutet keinesfalls das Ende der Pandemie. Es erlaubt jetzt aber, unter konsequenter Einhaltung von Hygieneregeln und der umfassenden Nutzung von Tests, in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wieder mehr Normalität zuzulassen.

Mir ist wichtig, dass wir dabei jetzt zuerst an die Kinder denken. Es ist notwendig und angemessen den Kindern ihren Alltag, ihre Kontakte und umfassende Bildung wieder zu ermöglichen. Deshalb nimmt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen ab dem 7. Juni 2021 landesweit wieder den Regelbetrieb mit dem vollen Betreuungsumfang auf. Damit müssen wir auch die landesweite Vorgabe der verbindlichen Gruppentrennung aufheben, die immer gekoppelt war an die Stundenreduzierung. Dabei muss uns bewusst sein, dass es in Folge eines Infektionsfalles auch zu umfassenderen Schließungen kommen kann. Wir werden hier sehr genau beobachten, wie sich dies in der Folge des Schrittes in den Regelbetrieb entwickelt. 

Der Schritt zurück zum Regelbetrieb wird weiter von einem umfangreichen Testangebot begleitet. In dieser Woche erhalten die Einrichtungen und Kindertagespflegepersonen erstmals Lollitests zur Eigenanwendung, die Ihnen, wie in den letzten Wochen auch, für Ihre Kinder kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dies erleichtert Ihren Kindern und Ihnen die Durchführung des Tests deutlich. Bitte nutzen Sie die Möglichkeiten und testen Sie Ihre Kinder konsequent zweimal wöchentlich. Denn regelmäßige Tests bringen mehr Sicherheit für alle Beteiligten, für das Personal, das Ihre Kinder betreut, aber auch für Ihre privaten Kontakte. 

Seien Sie bitte auch weiter sorgsam und achten Sie darauf, die Hygieneregeln einzuhalten und auch weiter kranke Kinder nicht in die Kita oder Kindertagespflege zu bringen.

Wir werden das Infektionsgeschehen insgesamt weiter beobachten und auch auf Entwicklungen reagieren, wenn es erforderlich ist. Dies kann auch eine erneute Einschränkung der Betreuungszeiten beinhalten. Jetzt ist es aber erstmal wichtig, dass in der Kindertagesbetreuung wieder die frühkindliche Bildung in den Mittelpunkt gerückt wird. Die Kinder brauchen sie dringender denn je. 

Liebe Eltern,

auch wenn die Kindertageseinrichtungen ab dem 7. Juni wieder im Regelbetrieb sind, bleibt es bei der Zusage des Landes, dass wir aufgrund der Einschränkungen im ersten Halbjahr 2021 für diesen Zeitraum insgesamt die Hälfte der Beiträge erlassen. Das bedeutet, dass nach dem beitragsfreien Monat Januar auch die Monate Mai und Juni beitragsfrei gestellt werden sollen. Den Ausfall der Beiträge wollen wir gemeinsam mit den Kommunen tragen. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags hat dazu Anfang Mai einen entsprechenden Beschluss gefasst. Das Land hat seinen Anteil an den Ausfällen bereitgestellt. Die Beiträge werden aber von den Kommunen erhoben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und Danke Ihnen für die Solidarität und das Durchhaltevermögen der letzten Wochen und Monate!

Herzliche Grüße

Ihr

Dr. Joachim Stamp

 

Informationen für Eltern

Regelbetrieb ab dem 7. Juni 2021       

Aufgrund der Entwicklungen beim Infektionsgeschehen, und in Anbetracht des Impffortschrittes gilt für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen ab dem
07.06.2021 landesweit der Regelbetrieb.  
 
Im Regelbetrieb sind die rechtlichen Regelungen des Achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) und des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wieder uneingeschränkt gültig, d.h. alle Kinder haben einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang, pädagogische Konzepte können vollumfänglich umgesetzt werden, die verbindliche Gruppentrennung ist aufgehoben. Es gelten weiterhin die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung. Das freiwillige Testangebot für Kinder und Beschäftigte sowie Kindertagespflegepersonen wird fortgesetzt.
 
Zur Eindämmung eines regionalen oder lokalen Infektionsgeschehens können Kommunen im Rahmen einer Allgemeinverfügung in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen.
 
Auch das landesweite Infektionsgeschehen und dessen Auswirkungen auf die Kindertagesbetreuung werden beobachtet. Wenn es erforderlich ist, wird es eine landesweite Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb geben.
 
Die Regelungen der Bundesnotbremse gelten weiter, d.h. über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen gilt ab dem übernächsten Tag die bedarfsorientierte Notbetreuung entsprechend der Offiziellen Information vom 22. April 2021.  
 
 
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen